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Von der Geburt Christi bis zu Geschenkbergen: Das sollten Sie über Weihnachten wissen

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Von: Yasina Hipp

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Kaum ist der Sommer vorbei, nähert sich Weihnachten in großen Schritten. Doch warum gibt es das Fest überhaupt? Und was gibt es sonst noch dazu zu wissen?

München - Im Supermarkt gibt es ab September Lebkuchen und Spekulatius; die Blätter an den Bäumen zeigen sich in den strahlendsten Farben, bis sie dann auf den Boden segeln: untrügliche Zeichen dafür, dass sich das Jahr zu Ende neigt. Aber bevor das neue Jahr startet, steht noch ein großes Highlight an: Weihnachten. Viele freuen sich auf die ruhige und besinnliche Zeit mit der Familie, einigen anderen graut es genau davor. Aber warum gibt es das Fest überhaupt? Ein Überblick.

BezeichnungWeihnachten
Datum25. Dezember (Weihnachtsfest: 24. - 26. Dezember)
UrsprungChristentum, Geburt Jesu Christi
Beliebte Filme und Serien„Kevin allein zu Haus“, „Sissi“, „Weihnachten zu Hause“, „Tatsächlich... Liebe“

Weihnachten: Darum feiern wir Ende Dezember

Die freien Tage rund um Weihnachten sind ein Grund zur Freude. Man kann die Zeit nutzen, um sich mit der Familie zu treffen, gutes Essen zu essen oder einfach die Ruhe zu genießen. Die Festtage, vom 24. bis zum 26. Dezember haben einen ernsten religiösen Hintergrund. Im Christentum wird nämlich die Geburt Jesu Christi gefeiert. Im Matthäus- und Lukas-Evangelium in der Bibel wird davon berichtet, wie Jesus von Nazaret das Licht der Welt erblickt. Der Messias wurde also vor über 2.000 Jahren geboren und seine Weihnachtsgeschichte wird bis heute fortgetragen.

Ob die Geburt wirklich genau in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember stattfand, ist urkundlich zwar nicht belegt, spielt aber auch nicht die wichtigste Rolle. Die Hauptsache ist: Gottes Sohn Jesu wurde geboren. Wie weihnachtszeit.net berichtet, fand die wohl erste christliche Weihnachtsfeier am 25. Dezember in Rom im Jahre 336 nach Christus statt. Und bis heute gilt Weihnachten noch vor Pfingsten und Ostern als das wichtigste Fest im Christentum.

Weihnachtliche Bräuche in Deutschland

Die Weihnachtszeit begrenzt sich aber längst nicht mehr nur auf die drei Feiertage. In Deutschland und anderen christlich geprägten Ländern gehört eigentlich schon die ganze Adventszeit im Dezember zum Fest dazu. Mit Adventskalendern und Adventskränzen wird die besinnliche Zeit eingeläutet.

Weihnachts-Fest
Er symbolisiert Weihnachten wie kein anderer: der Weihnachtsmann. © Rene Traut/imago

Geschenke gibt es in Deutschland dann üblicherweise schon am Abend des 24. Dezembers. In anderen Ländern, wie beispielsweise England, gibt es die Bescherung erst am Morgen des 25. Dezembers. Hier wird deutlich: Der 24. Dezember gilt als Vorabend von Weihnachten, Heiligabend ist also nicht dasselbe wie Weihnachten.

Fake-News: Coca-Cola hat den Weihnachtsmann gar nicht erfunden

Lange hat sich der Glaube gehalten, die Coca-Cola-Company habe den Weihnachtsmann, wie wir ihn heute kennen, erfunden. Allerdings basiert Santa Claus mit dem weißen Rauschebart tatsächlich auf dem heiligen St. Nikolaus, der im 4. Jahrhundert im Gebiet der heutigen Türkei lebte. Coca-Cola hat dem Weihnachtsmann nur durch geschicktes Marketing dann zu seiner Bekanntheit verholfen. 1931 designte der Künstler Haddon Sundblom Santa Claus für Coca-Cola nämlich moderner, mit seinen freundlichen Pausbacken und in dem charakteristischen Rot. (Quelle: coca-cola.ch)

Mittlerweile bringen der Weihnachtsmann oder das Christkind die Geschenke, das war früher nicht so. Bevor die Kirche durch Martin Luther im 16. Jahrhundert reformiert wurde, brachte noch ausschließlich der Nikolaus am 6. Dezember die Geschenke. Alljährliche Daten der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) zeigen, dass heutzutage vor allem auch der Konsum im Vordergrund steht. Gerade Kinder werden häufig regelrecht mit Geschenken überschüttet.

Zu Weihnachten gehören gute Filme und Serien

Wie bereits angeklungen, ist das Weihnachtsfest mittlerweile sehr verweltlicht. Die Tage im Dezember mit allem drum und dran stehen für viele Menschen inzwischen für mehr als die Geburt Christi. Sie verbinden damit Besinnlichkeit, Liebe, Familienzeit und Gemütlichkeit. Es gehört auch einfach mal dazu, sich auf das Sofa zu kuscheln und gemeinsam einen Film oder eine Serie zu schauen. Wir haben hier einige der beliebtesten Weihnachtsfilme und -serien gesammelt:

Zum Thema Weihnachten gibt es mittlerweile eine riesige Bandbreite von wahren Klassikern bis hin zu modernen Serien von allen Amazon, Netflix und Co. Da werden selbst Weihnachtsmuffel fündig.

Geschenkaktion: „Weihnachten im Schuhkarton“

Das Weihnachtsfest bietet sich natürlich auch an, um an andere zu denken. Menschen, denen es vielleicht nicht so gut geht, die unter Krieg oder Hunger leiden. In immer turbulenter werdenden Jahren wird das immer wichtiger. So gibt es beispielsweise jedes Jahr die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ von der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse. Schuhkartons werden von den Teilnehmenden mit Geschenken befüllt und dann an bedürftige Kinder vergeben. Im deutschsprachigen Raum gibt es tausende Abgabestellen für die Geschenk-Kartons.

Die Feiertage woanders verbringen

Wer dem ganzen weihnachtlichen Trubel entfliehen möchte, kann die freien Tage auch nutzen, um zu verreisen. Besonders attraktiv: Weihnachten in New York oder Weihnachten in wärmeren Gefilden. Allerdings sind die Preise während der Feiertage und in der Ferienzeit besonders happig, wie check24.de berichtet. (yhi)

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