„Lanz“-Talk nach Reichsbürger-Razzia: CDU-Mann will „Überprüfung der AfD“ jetzt völlig neu überdacht sehen

Mögliche Sicherheitslücke?

„Lanz“-Talk nach Reichsbürger-Razzia: CDU-Mann will „Überprüfung der AfD“ jetzt völlig neu überdacht sehen

Markus Lanz widmet seine Sendung den Hintergründen der Reichsbürger-Razzia am selben Tag. CDU-Generalsekretär Mario Czaja stellt härtere Maßnahmen gegen die AfD in Aussicht. 
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CDU-Politiker bleibt unbeirrt

„Dann sind wir tatsächlich die letzte Generation“: Ziemiak will Bäume pflanzen - und erntet nur Spott
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Merkur-Kommentar

20 gegen Merz - Merkels Arm reicht immer noch tief in die CDU hinein
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CDU

Die Christlich Demokratische Union Deutschlands, bekannt unter der Kurzbezeichnung CDU, gründete sich nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihr Anspruch war es, eine christlich-demokratische Partei zu bilden, die als Volkspartei fungiert und damit für alle Bürger und Bürgerinnen offensteht. Die CDU gilt als erfolgreichste Partei in Deutschland und beruft sich auf christlich-demokratische sowie konservative und wirtschaftsliberale Werte. Zudem präsentiert sich die Partei pro-europäisch. Die damalige Vorsitzende der CDU Angela Merkel hat seit 2005 das Amt der Bundeskanzlerin inne und ist damit die erste Frau, die dieses Amt in Deutschland ausübt. Parteivorsitzender der CDU ist seit 31. Januar 2022 Friedrich Merz.

Innenminister-Konferenz in München: Durch die Runde geht ein Riss – Streit um Asyl und Aktivisten

Drei Tage konferieren die Innenminister von Bund und Ländern in München, am Ende sind 81 Themen abgearbeitet. Bei der Migration, dem aktuell größten Streitthema, wird …
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„Nicht unsere Wunschkoalition“: Lindner über Bürgergeld-Probleme und die Nähe zur Union

FDP-Chef Lindner spricht mit uns über die Bürgergeld-Entscheidung sowie die Nähe zur Union. Außerdem verdeutlicht er, dass die derzeitige Koalition nicht die …
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Überraschende Beförderung: Habeck besorgt Laschet neuen Job

Robert Habeck und Armin Laschet: Einst Konkurrenten, nun Kollegen. Der Bundewirtschaftsminister empfiehlt den ehemaligen NRW-Landeschef für einen Posten.
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„Öffentlichen Dienst stärken, nicht demolieren“ - Beamtenbundchef kritisiert CDU-Vize

Der CDU-Vize Carsten Linnemann ist in die Kritik geraten - und zwar aus den eigenen Reihen. Der Beamtenbundchef Ulrich Silberbach kritisiert Linnemanns Ton, was den …
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Wirbel um TV-Bericht: ARD gibt Fehler an Merz-Kritik zu - CDU über „Geisterfahrt“ erbost

Betreibt der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz eine Politik für das deutsche Bürgertum? Die Grünen sind skeptisch - und ein Schnittfehler sorgt für Kritik an der ARD aus …
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„Wirre Äußerungen“: FDP-Politiker wirft Union bei Streit um Bürgergeld „Fake News“ vor

Das Bürgergeld-Vorhaben der Ampel wurde zwar vom Bundestag verabschiedet, doch CDU und CSU könnten im Bundesrat blockieren. FDP-Mann Dürr attackierte nun die Union wegen …
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„Gendern? Nein danke!“: CDU setzt in Thüringen brisanten Antrag durch – mit AfD-Hilfe

Die CDU in Thüringen stimmte am Donnerstag in einem umstrittenen Antrag gegen die Gendersprache – gemeinsam mit der vom Verfassungsschutz beobachteten Thüringer AfD.
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Kann der CDU-Chef Kanzler? Merz-Experten: „Beim Fingerspitzengefühl ist Luft nach oben“

Zwei Journalisten haben ein Buch über Friedrich Merz geschrieben. Sie meinen: Der CDU-Chef steht vor großen Aufgaben – und muss persönliche Schwächen in den Griff …
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Radfahrerin stirbt: Auch Grüne plötzlich unter Druck – zwei Politiker relativieren mit Vergleichen

Angesichts eskalierender Klimaproteste geraten auch die Grünen unter Druck. Die CDU nimmt sie in die Pflicht. Marco Buschmann schließt indes Haftstrafen nicht aus.
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Paul Ziemiak wird CDU-Generalsekretär in NRW

Anfang des Jahres musste Paul Ziemiak seinen Posten als Generalsekretär der CDU in Deutschland räumen. Jetzt hat er wieder ein Amt inne - allerdings auf Landesebene.
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Wüst pocht auf Änderungen beim Bürgergeld

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) pocht ungeachtet schwerer Vorwürfe von SPD und Grünen auf Änderungen bei den Ampel-Plänen zum Bürgergeld. Es gebe …
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Bürgergeld droht Hängepartie im Vermittlungsausschuss

Beim Bürgergeld beharken sich Union und Ampel-Parteien zum Wochenauftakt weiter: Von „Schäbigkeit“, „Beleidigung“ und „Brunnenvergiftung“ ist die Rede. Die Einführung …
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Union lehnt Bürgergeld weiter ab - Ampel-Politiker wütend

Aus der Union hagelt es nach wie vor harsche Kritik an der geplanten Bürgergeld-Reform. Auch Änderungen am ursprünglichen Entwurf scheinen nichts an der Ausgangslage …
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Lechner einziger Kandidat für CDU-Landesvorsitz

Die personelle Neuaufstellung der CDU nach der Wahlniederlage in Niedersachsen wird konkreter. Voraussichtlich gibt es nur einen Kandidaten für den Landesvorsitz. Eine …
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Röttgen bei Plasberg zum Ukraine-Krieg: „Ohne die USA sähe es in Europa ganz, ganz anders aus“

Röttgen spricht von Glück, dass während Putins Krieg der US-Präsident Biden und nicht Trump heißt. Die Flüchtlingsfrage sorgt für heftige Diskussionen. 
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Lechner will Althusmann als CDU-Landeschef beerben

Die personelle Neuaufstellung der CDU nach der Wahlniederlage in Niedersachsen wird konkreter: Der erste Anwärter für die Nachfolge von Bernd Althusmann steht fest. …
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CSU tankt Hoffnung für Söders Schicksalsjahr - Merz umjubelt

CSU-Parteitage haben einen besonderen Ruf: Laut, klar, kraftvoll - so stellt man sich das Schaulaufen der Christsozialen gerne vor. In Augsburg sorgt aber genau dafür …
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Merz schießt gegen Olaf Scholz: „Respektlosigkeit steht über dieser Kanzlerschaft“

Söder und die CSU wollen ihren Parteitag offenbar nutzen, um mächtig Druck auf die Ampel auszuüben. Die Koalition habe versagt, heißt es in einem Leitantrag.
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CDU-Vorstand stützt Strobl: Klage über „verbale Hetzjagd“

Wie ein Entfesselungskünstler hat sich der Innenminister erneut aus einer misslichen Lage befreit. Seine CDU hält ihm die Stange - auch wenn einige die Faust in der …
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Partei mit längster Regierungszeit

CDU: Geschichte, Vorsitzende, Kanzler und Inhalte der Volkspartei

Die Christlich Demokratische Union (CDU) erweist sich bei der Regierungsverantwortung als erfolgreichste Partei in der bundesdeutschen Geschichte.

  • Die Christlich Demokratische Union Deutschlands hat die politische Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (BRD) so beeinflusst wie keine andere Partei.
  • Zu den Bundeskanzlern und Parteivorsitzenden der CDU zählen Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Helmut Kohl (87, † 2017) und Angela Merkel.
  • CDU-Politiker in zentralen Positionen wie Wolfgang Schäuble, die Generalsekretäre Heiner Geißler und Kurt Biedenkopf oder Rainer Barzel prägten und prägen die Partei.

CDU – Partei der Mitte

Berlin - Die Christlich Demokratische Union Deutschlands ist laut Eigenbeschreibung eine Volkspartei der Mitte. Sie bildet eine Fraktionsgemeinschaft mit der Christlich-Sozialen Union (CSU). Zwar hat die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) die meisten Parteimitglieder, aber bei der Regierungsverantwortung auf Bundesebene führt die CDU. Die Geschichte ihrer Bundeskanzler reicht von Konrad Adenauer bis Angela Merkel. Die Organisation gilt als Nachfolgerin der katholischen Zentrumspartei. Sie begann nach dem Zweiten Weltkrieg als Sammlungsbewegung des bürgerlichen Lagers, die eine Brücke zum protestantischen Milieu schlug.

1950 erfolgte die Gründung der CDU. Erster Bundeskanzler und Parteivorsitzender wurde Konrad Adenauer, auf ihn folgten Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger. Fast gelang dies auch Rainer Barzel im Jahr 1972. Im Jahr 1982 begann Helmut Kohl seine Kanzlerschaft, Angela Merkel wurde 2005 Bundeskanzlerin. Das Wirken Heiner Geißlers, Kurt Biedenkopfs und Wolfgang Schäubles zeigt den Einfluss weiterer Amtsträger in der Partei. Die CDU-Bundesgeschäftsstelle befindet sich im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin.

Adenauer – CDU-Parteivorsitzender und Bundeskanzler nach dem Zweiten Weltkrieg

Im Jahr 1949 fand die erste Bundestagswahl in der bundesdeutschen Geschichte statt. Die Unionsparteien, die CDU-Vorgänger, waren Wahlsieger. Sie stellten mit Konrad Adenauer den Bundeskanzler, der auch zum CDU-Parteivorsitzenden gewählt wurde. Unter Ludwig Erhard als Bundeswirtschaftsminister trat in Deutschland ein wirtschaftlicher Aufschwung ein. Die Politik beruhte auf dem Konzept der Sozialen Marktwirtschaft. Erhard sollte Adenauer später als Kanzler folgen, aber bald schon von Kurt Georg Kiesinger abgelöst werden. 1953 gewann die Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU) erneut die Bundestagswahl.

1957 erreichte die Partei die absolute Mehrheit. Die Westbindung der BRD mit Nato-Beitritt und Anlehnung an die USA war zentrales Thema. Adenauer erreichte insgesamt eine 14-jährige Amtszeit. Helmut Kohl und Angela Merkel sollten noch länger als Kanzler regieren. Im Jahr 1962 entstand das Amt des Generalsekretärs, um den Kanzler zu entlasten. In der Position wirkten später Politiker wie Heiner Geißler und Kurt Biedenkopf. Aber auch Vertreter wie Rainer Barzel und Wolfgang Schäuble sollten sich um die CDU verdient machen.

Geschichte der sechziger und siebziger Jahre: Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger und Rainer Barzel

Bei der Wahl Im Jahr 1961 erlitt die Christlich Demokratische Union Deutschlands erhebliche Stimmenverluste, ein Grund war Konrad Adenauers zögerliche Reaktion auf den Mauerbau. Er trat im Jahr 1963 zurück. Der neue Bundeskanzler Ludwig Erhard erlebte im Jahr 1966 den Koalitionsbruch durch die Freie Demokratische Partei (FDP). Der baden-württembergische Ministerpräsident Kurt Georg Kiesinger bildete eine Große Koalition mit der SPD unter Willy Brandt und wurde Kanzler. Bei der Wahl im Jahr 1969 war die CDU stärkste Partei, aber SPD und FDP stellten die Regierung. Erstmalig in der Geschichte folgte der Gang in die Opposition, wo sich später die Generalsekretäre Heiner Geißler und Kurt Biedenkopf auszeichneten.

Erneute Oppositionsarbeit war im Jahr 1998 unter Helmut Kohl, mit Wolfgang Schäuble als Parteivorsitzendem angesagt. Im Jahr 1971 übernahm Rainer Barzel den Parteivorsitz. Im Jahr 1972 wollte er Kanzler Brandt mit einem konstruktiven Misstrauensvotum ablösen und scheiterte. Später wurde die Bestechung zweier CDU-Abgeordneter durch die DDR-Staatssicherheit bekannt. Angela Merkel bezeichnete das Scheitern Barzels kurz vor der Kanzlerschaft beim Trauerstaatsakt zu seinen Ehren im Jahr 2006 als tragisch.

Helmut Kohl – Wiedervereinigung und Spendenaffäre

Auf Rainer Barzel folgte Helmut Kohl als Parteivorsitzender, der die organisatorische und programmatische Modernisierung der Partei vorantrieb. In Wahlkämpfen machte die Christlich Demokratische Union Deutschlands Boden gut. Daran hatten die Generalsekretäre Kurt Biedenkopf und ab dem Jahr 1977 Heiner Geißler erheblichen Anteil. Im Jahr 1982 kehrte die CDU an die Macht zurück und Helmut Kohl wurde nach Konrad Adenauer, Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger vierter Bundeskanzler für die Partei und blieb gleichzeitig Vorsitzender.

Kritik innerhalb der Partei führte auf dem Parteitag in Bremen 1989 zu einem „Putschversuch“, den Kohl abwehrte und in dessen Folge Heiner Geißler als Generalsekretär abgewählt wurde. Kohls Wirken in der Geschichte der deutschen Wiedervereinigung und sein außenpolitischer Status sicherte ihm weiterhin die Macht. Im Jahr 1998 verlor die CDU die Wahl. Ein weiterer Schlag war die Affäre um Parteispenden im Jahr 2000. Kohl trat als Ehrenvorsitzender der Partei zurück. Wolfgang Schäuble gab den Parteivorsitz ab und Angela Merkel wurde seine Nachfolgerin.

Angela Merkel – CDU-Parteivorsitzende und Bundeskanzlerin

Angela Merkel erfüllte im Jahr 2000 das Amt des Generalsekretärs, wie früher Heiner Geißler oder Kurt Biedenkopf. Im Jahr 2005 übernahm sie nach Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Helmut Kohl und Beinahe-Kanzler Rainer Barzel das Kanzleramt für die Christlich Demokratische Union Deutschlands, als erste Frau in der deutschen Geschichte.

Die CDU regierte mit der SPD. Wolfgang Schäuble wurde Innenminister. Im Jahr 2009 koalierte die CDU mit den Liberalen, ab 2013 mit der SPD. Als Merkel angesichts der zunehmenden Zahl von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten im Jahr 2015 ablehnte, die nationalen Grenzen zu schließen, wurde sie vielfach kritisiert – auch aus den eigenen Reihen. Im Jahr 2017 begann in Koalition mit der SPD Merkels vierte Amtszeit als Kanzlerin. Annegret Kramp-Karrenbauer folgte ihr im Jahr 2018 als Parteivorsitzende und kündigte für 2020 ihren Rückzug an. Ihr folgte Armin Laschet im Januar 2021 als Bundesvorsitzender der CDU, der im Januar 2022 das Amt des Parteivorsitzenden an Friedrich Merz abtrat. Nach vier Amtszeiten als Bundeskanzlerin entschied sich Angela Merkel bei der Bundestagswahl 2021 gegen eine erneute Kandidatur.

CDU: Inhalte in der Geschichte

Die Geschichte der Christlich Demokratischen Union Deutschlands ist durch die jeweiligen Bundeskanzler geprägt. Unter Konrad Adenauer spielt die Westbindung eine wichtige Rolle, er schuf die sogenannte Sogtheorie, wonach ein neutrales Deutschland Gefahr laufe, in den Sog der Sowjetunion zu geraten. Das Konzept der Sozialen Marktwirtschaft wurde unter den Kanzlern von Ludwig Erhard und Kurt Georg Kiesinger weitergeführt und ist bis heute Parteigrundsatz. In der Opposition entwickelte sich die CDU zur pluralistischen Volkspartei. Während Rainer Barzel die Fraktion führte, dominierte die Auseinandersetzung mit der Brandtschen Ostpolitik.

Unter dem Parteivorsitzenden Helmut Kohl und den Generalsekretären Kurt Biedenkopf und Heiner Geißler erfolgte in den siebziger Jahren die Modernisierung der Partei. Das erste Grundsatzprogramm von 1978 betonte Chancengerechtigkeit und setzte eher soziale Akzente. In Helmut Kohls Kanzlerschaft ab 1982 waren die Wiedervereinigung Deutschland und die Europapolitik wichtige Themen. In den Oppositionsjahren ab 1998 wurden unter dem Parteivorsitzenden Wolfgang Schäuble programmatische Neuerungen eingeleitet, bis sich der Parteispendenskandal ereignete. Danach öffnete sich die Union, wie diese Forderungen des Grundsatzprogramms von 2007 zeigen:

  • Familienpolitik: die Ehe ist „Leitbild der Gemeinschaft von Mann und Frau“, aber andere Formen der Partnerschaft werden respektiert
  • Finanzpolitik: Entwicklung eines einfachen und gerechten Steuersystems
  • Umweltpolitik: Erderwärmung soll auf maximal 2 Grad begrenzt werden

Die Kanzlerschaft Angela Merkels kennzeichnete inhaltlich insgesamt ein pragmatischer Regierungskurs.

Von Sünje Knutzen

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